Vom Datum zum Dossier: So geht’s unseren Daten

Google und Facebook müssen ja immer wieder herhalten, wenn es um den Datenschutz geht. Was wissen die Unternehmen von mir und was machen sie mit diesem Wissen? Das ist die Frage, die vor allem in Deutschland viele Menschen beschäftigt. Dabei sind es nicht nur die großen Internetkonzerne, die mehr über uns wissen, als wir womöglich ahnen.

Auch Einzelhändlern, Finanzdienstleistern, der Fiskus, Krankenkassen, Strafverfolger und sogar Kriminelle haben die Macht und das Wissen, uns datentechnisch auszuschlachten. Auch wenn ich persönlich gegen eine Art von Datenschutz-Paranoia bin, wie sie etwa bei Google StreetView zu Tage trat, sollte man sich doch in unserer durch und durch technisierten Gesellschaft zumindest hin und wieder Gedanken darüber machen, was wir wem verrate.

Genau dafür möchten uns Astrid Auer-Reinsdorf, Joachim Jakobs und Niels Lepperhoff sensibilisieren. Ihr Buch „Vom Datum zum Dossier“ beschreibt aus der Vogelperspektive die Risiken und die Möglichkeiten, diese technisch und juristisch zu begrenzen, und weist den jeweils Beteiligten ihre Verantwortung und Haftung zu, für den Fall, dass Daten verloren gehen. Es beschreibt, wie die Sammler an die Daten kommen und sie zu Personen-Dossiers zusammensetzen. Die juristischen Konsequenzen werden für Laien anschaulich erläutert.

Wer sich für dieses brisante Thema interessiert, findet das Buch ab sofort für 16,90 Euro im Terrashop.

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