The Joy of Books: Elektronische Bücher tanzen nicht so schön

the-joy-of-booksWer dieses Video (s.u.) gesehen hat, wird verstehen, warum es immer noch sehr viele Menschen gibt, die ein gedrucktes Buch seinem elektronischen Pendant vorziehen. 50 Stunden soll es gedauert haben, diese Hommage an das Buch fertigzustellen. 25 Helfer haben im Buchladen Type im kanadischen Toronto an vier Wochenenden von sechs Uhr abends bis zehn Uhr morgens 9.000 Bände gerückt, um dieses knapp zweiminütige Kunstwerk zu kreieren.

Auf YouTube wurde der Clip mittlerweile über zwei Millionen angeklickt. Mich wundert es nicht: Das Video zeigt den Reiz von Büchern aus Papier und Druckerschwärze. Man hat anschließend richtig Lust, sich mal wieder mit einem Schmöker in eine gemütliche Ecke zu verziehen und die schöne neue Welt der E-Books zu vergessen. „The Joy of Books“ ist geradezu ein flammendes Plädoyer für den Fortbestand kleiner, unabhängiger Buchläden. Es muss und sollte (am Ende) nicht immer nur Amazon und dessen Bemühungen, das E-Book zu pushen, sein.

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210 Antworten auf The Joy of Books: Elektronische Bücher tanzen nicht so schön

  1. Holger Reich sagt:

    Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch. man muß es in der Hand haben, es be-greifen können und mit einem schönen Einband versehen ist es einfach eine wunderbare deko, die man immer wieder nutzen kann. Da kommen ebooks einfach nicht dran …
    cu
    Holger Reich

  2. Phil sagt:

    Ich finde es brillant. Vielen Dank für den tollen Link, und ganz besonders von einem Online-Buchhändler 🙂

    Ich finde beides gut, Online-Shops, die mich ggf. mit echten oder elektronischen Büchern versorgen (vornehmlich Sachliteratur) und Buchläden, in denen ich die Bücher anfassen, riechen und „erspüren“ kann. Beide haben Ihre Daseinsberechtigung und geben mir persönlich gleichermaßen viel Freude.

    Das Video find ich zar nicht herausragend aber dennoch sehr „nett.