Erfolg als Webdesigner: Ein bisschen BWL muss sein

Webdesigner gehört sicher zu jenen Berufen, die viele Menschen auch ohne entsprechende Ausbildung (Lehre, Studium etc.) ergreifen. Das Web boomt und das technische Know-how vermitteln nicht zuletzt die entsprechende Fachliteratur: Bücher und Videokurse gibt es fast wie Sand am Meer.

Doch wer erfolgreich als selbständiger Webdesigner arbeiten will, sollte mehr als die Programmierung und die aktuelle technische Entwicklung beherrschen. Denn wie für alle selbständig Arbeitenden gehört auch hier Wissen und Geschick in betriebswirtschaftlichen Bereich zum Grundrepertoire. Und genau dieses will Autor Nils Pooker mit seinem Werk „Der erfolgreiche Webdesigner“ vermitteln.

Im Mittelpunkt stehen hier mal nicht HTML, JavaScript, PHP und Co., sondern Themen wie Kundenakquise, professionelle Projektplanung und Marketing. Auf 641 Seiten ist viel Platz, um Einsteigern und alten Hasen, die ihr Geschäft professionalisieren wollen, entsprechend unter die Arme zu greifen. Dazu gehören auch Dinge wie die Positionierung gegenüber der sicherlich großen Konkurrenz, die Kommunikation mit Kunden – dazu gehört auch das Forderungsmanagement für Kunden, die mal nicht zahlen wollen – oder aber die Gestaltung der eigenen Webseite als Aushängeschild.

Doch auch allgemeine betriebswirtschaftliche Aspekte wie Businessplan, Kredite, Gewerbe vs. Freiberuflichkeit, Steuer und Kalkulationen behandelt Pooker zumindest laut Inhaltsverzeichnis sehr ausführlich. Das Kapitel befasst sich dann doch noch einmal mit technischen Dingen wie Webstandards und Usability. Das sollte meiner Meinung nach aber zur Voraussetzung gehören, will man überhaupt Webdesigner sein. Dieser Teil ist daher auch vergleichsweise kurz.

„Der erfolgreiche Webdesigner“ ist im Verlag Galileo Design erschienen und kostet 39,90 Euro (ISBN: 978-3-8362-1529-9).

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